Samstag, 17. März 2012

"Höher, schneller, weiter..."

Diese Woche bin ich wieder etwas spät dran mit der Eltern +Kind Blogparade. Morgen abend gibt es schon wieder eine neue Aufgabe und ich dachte erst schon, dass ich die Woche dann aussetzen muss, weil wir Montag eine Woche im Urlaub auf Föhr sind, doch dann ist mir eingefallen, dass ich doch mitmachen kann, wenn ich die nächste Aufgabe dann auch gleich morgen abend erfülle. Mal sehen, ob ich es schaffe.

Dieses Mal geht es um das Thema "Höher, schneller, weiter...", also darum, ob wir unsere Kinder mit anderen vergleichen und um die kleinen und großen Erfolge unserer Kinder.

Ich habe ja schon häufiger erwähnt, dass ich in einer kleinen Mami-Gruppe bin, wo unsere Kinder fast alle im selben Alter sind. Ian ist bislang noch das jüngste Baby, mit seinen sechs Monaten und ich muss sagen, dass ich es gut finde, dass die anderen im Schnitt zwei bis drei Monate älter sind. So weiß ich immer ungefähr, welche Entwicklungen meines Kindes etwa wann auf mich zukommen werden, denn dadurch, dass Ian mein erstes Kind ist, habe ich da nicht so den Überblick. Und trotzdem stört es mich nicht, wenn ich weiß, dass andere Kinder in Ians Alter schon ein bisschen weiter sind oder waren als er. Es ist eben so, dass Babys immer nur eine Sache zur Zeit lernen können und dass alle Kinder dies in verschiedenen Reihenfolgen tun. So ist Ian schon sehr groß für sein Alter und immer noch ein wenig schmal. Auch hängt er, was seine motorischen Fähigkeiten angeht, noch immer ein bisschen hinterher. Dafür hat er schon sehr schnell angefangen, nachts durchzuschlafen und isst schon drei mal täglich seine Portion Brei. Da Ian nicht gern auf dem Bauch liegt, kann ich ihn unbesorgt mal eine Weile allein im Zimmer auf dem Rücken liegen lassen, ohne Sorge haben zu müssen, dass er mir davon krabbelt und kann in der Zeit mal eben den Abwasch erledigen oder die Wäsche aufhängen. Ich habe zum Glück auch eine ganz tolle Kinderärztin, die alles etwas lockerer sieht. Manchmal ist Ian noch etwas wackelig, wenns darum geht, nach etwas zu greifen und manchmal, wenn er in einer neuen Umgebung ist und alles etwas aufregender für ihn ist, wackelt er noch ein wenig mit seinem Köpfchen. Aber ich denke dann auch immer daran, dass er drei Wochen zu früh auf die Welt gekommen ist und darum eben für alles noch etwas länger braucht. Grad wenn die Kinder noch so jung sind, finde ich das nicht schlimm. Im Moment sind die Unterschiede zu einem Kind, das zwei Monate älter ist, noch sehr groß. Viele krabbeln schon munter drauflos oder haben schon die ersten Zähne, aber spätestens in einem Jahr wird der Altersunterschied schon gar nicht mehr so wirklich auffallen. Ich bin da eine sehr entspannte Mutter. Und ich finde es auch nicht schlimm, wenn andere Mütter mir erzählen, was ihre Kinder schon alles können. Das zeigt doch nur, wie stolz sie auf ihr Kind sind und daran kann ich nichts Schlimmes erkennen.
Auch möchte ich, dass Ian sich später selber aussucht, ob er ein Instrument lernt oder in einen Sportverein geht oder oder oder. Wenn er sich dann etwas ausgesucht hat, dann unterstütze ich ihn sehr gern dabei. Ich möchte einfach, dass er ein glückliches Kind ist und weiß, dass seine Mama immer für ihn da ist und ihm hilft wo sie kann. Und wer weiß, vielleicht habe ich auch gerade deshalb ein so entspanntes Kind, weil ich eben keine hohen Anforderungen an ihn habe und selbst alles sehr entspannt sehe. Klar freue ich mich über jede Kleinigkeit, die er neu lernt, aber ich stresse mich auch nicht, wenn er für irgendetwas etwas länger braucht. Im Moment fängt er grad an eben nicht mehr immer nur brav auf dem Rücken zu liegen, sondern sich hin und her zu rollen und ich amüsiere mich immer köstlich, wenn er sich auf den Bauch rollt und dann nach zwei, drei Minuten in Panik ausbricht, weil ihm einfällt, dass er das eigentlich überhaupt nicht mag *g* Ich warte dann immer einen kleinen Augenblick darauf, ob er es allein schafft sich wieder auf den Rücken zu rollen, aber wenn er dann schlimm zu weinen anfängt, gehöre ich zu den Müttern, die dann aufspringen um ihrem Kind zu helfen. Er muss nichts mit Gewalt lernen und vor allem muss er nicht weinen. Irgendwann wird er das alles schon von allein schaffen. Und grad vor kurzem ist mir aufgefallen, dass es ihm wirklich hilft zu sehen, wie andere Babys es machen. Im Moment hat er einen kleinen Freund, der zwei Monate älter, aber genau so ein ruhiges Kerlchen ist wie er und seitdem dieser kleine Freund bei uns zu Besuch war und ihm vorgemacht hat, wie man sich auf dem Bauch und wieder zurück rollt und wie man krabbelt, scheint meinen kleinen Mann der Ehrgeiz gepackt zu haben ;)

Mir hilft es wie gesagt, zu sehen wann andere Kinder ihre ersten Zähne bekommen haben, wann sie angefangen haben Brei zu essen und zu krabbeln und zu laufen, weil ich dann weiß, ab wann ich so grob ungefähr damit rechnen kann und weil ich den Müttern dann die vielen Fragen stellen kann, die ich so habe. So habe ich vor dem ersten Brei zum Beispiel viele Tipps zum Brei kochen bekommen, mit welchen Gemüsesorten man am besten beginnt, etc. Und wenn Ian dann etwas Neues kann, erzähle ich den anderen Müttern dann davon und freue mich, wenn sie sich mit mir freuen, egal ob er jetzt etwas früh oder spät gelernt hat.

Letztendlich möchte ich doch einfach, dass mein Kind ein glücklicher Mensch wird :)

Gesponsert wird die Wochenaufgabe dieses Mal von Kiddy, Gutesbuybonn, LinsenOnline.de und DeineGutscheine.com und wie jedes Mal dürft ihr uns wieder viel Glück wünschen!

Kommentare:

  1. Vielen Dank für deinen Beitrag :-)
    Sehr schön geschrieben.
    Viel Spass im Urlaub :-)

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  2. Ich finde deine Einstellung sehr gut ;-) Wie du sagst jedes Kind hat seinen eigenen Entwicklungsrythmus. Meine Kleine hat nun mit 9Monaten 8 Zähne, dafür krabbelt sie noch nicht, dreht sich nur vom Rücken auf den Bauch ;-)
    LG
    Murel

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  3. hehe das mit dem auf den bauch rollen udn den paar sekunden - DAS kenne ich auch *grins* - einen erholsamen urlaub wünsch ich!

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