Montag, 3. Oktober 2011

Mützchen für den Minimenschen

Mittlerweile haben wir uns schon gut aneinander gewöhnt. Der kleine Minimensch ist wirklich sehr pflegeleicht und mit seinem Gewicht geht es auch aufwärts. Anstrengender ist da wirklich das Gerenne von Amt zu Amt und die Verwandtschaft, die ständig besucht werden will. Damit ist jetzt erstmal Schluss. Die letzten beiden Tage haben wir uns eine Auszeit gegönnt und sind einfach daheim geblieben.
Gestrickt habe ich ihm bislang nur ein Mützchen und ein zweites ist in Arbeit, das stricke ich gleich schon etwas größer, weil das erste fast ein bisschen zu klein ausgefallen ist. Angeschlagen habe ich nun mit Sockenwolle und NS 2,5 92 Maschen, das dürfte passen.
Von dem Geld, das wir zur Geburt geschenkt bekommen haben, haben wir uns eine neue Kamera geleistet, die wirklich viel viel schönere Bilder macht als die uralte Kamera die wir uns von den Eltern meines Freundes geliehen haben. Es macht auch einfach wahnsinnig viel Spaß den Kleinen immer wieder zu fotografieren und die ersten Bilder sind schon ins Fotoalbum geklebt worden, das mein Freund mir zum Geburtstag geschenkt hat (da kommen nur Bilder von uns dreien rein).

Bei Lidl gibts derzeit Wolle, da hab ich gleich 200g Sockenwolle gekauft um dem Zwerg Mützchen und Söckchen zu stricken und dann nochmal 1200g Wolle für mich, die zu Pullovern für mich verarbeitet werden will. Mal sehen ob da dieses Jahr noch was draus wird ;)

Kommentare:

  1. Freut mich das der kleine Ian so pflegeleicht ist. Das ist für die Mutter sicherlich das beste Geschenk :)
    Das Herumgerenne stelle ich mir auch ziemlich stressig vor. Hat dein Freund denn Urlaub und kann dir unter die Arme greifen? Ich habe mal von einer jungen Mutter gehört, dass es eine große Hilfe sein soll, wenn der Vater die ersten Wochen auch Urlaub hat und sie sich gemeinsam um das Kleine Leben und die wichtigen Erledigungen kümmern können.

    Alles Liebe,
    Lena

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  2. 'Glücklicherweise' hat mein Freund gerade keinen festen Job. Er hat sein Abi quasi noch rechtzeitig zur Geburt fertig bekommen und hilft ein bis zweimal im Monat in der hiesigen Psychiatrie aus. Und er ist mir wirklich eine sehr große Hilfe. Nur viele der Amtsgänge muss ich oder wir beide gemeinsam machen. Vaterschaftsanerkennung, Sorgerecht, etc. Aber es tat schon wirklich sehr gut, dass wir uns jetzt mal zwei Tage nur für uns genommen haben und mit dem Füttern und Wickeln wechseln wir uns auch ab, so dass jeder seinen Schlaf bekommt.
    Andererseits muss ich natürlich hoffen, dass sich die Situation bald ändert und er nicht mehr so viel daheim ist weil er nen neuen Job hat. Aber bis dahin sind die Amtsgänge sicher erledigt und mit dem Kleinen komm ich daheim auch allein klar und sonst gibts noch die Großeltern und unheimlich viele Tanten und Onkels die mir helfen :)

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